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Was interessiert die Leserin oder den Leser dieser Zeile. Warum ich das mache, was ich mache oder wer der Typ ist, der diese Sachen macht und ob er noch etwas anderes macht, neben diesem Fetischkram.

Für diesen Einleitungssatz habe ich eine knappe halbe Stunde gebraucht und bevor ich mir hier die ganze Nacht mit dieser Überlegung um die Ohren schlage, beantworte ich einfach beide Fragen.

Natürlich hatte ich schon als Jugendlicher mal ab und zu eine Kamera in der Hand, aber so richtig ernsthaft begegnete mir das Thema Fotografie erst während meines Studiums. Nicht das ich etwas künstlerisches studiert hätte, nein das nicht gerade, aber ein Fach hieß "Ästhetik und Kommunikation" und darunter viel auch die Fotografie. Ich glaube mehr als 2/3 meiner gesamten Zeit, die ich an der FH war, verbrachte ich in der Dunkelkammer und im Fotolabor. Und da ich seit ich lesen konnte, mir gerne Zeitschriften mit Bildern schöner Frauen in Seidenstrümpfen und hohen Schuhen anguckte, was lag da näher, als den eigenen sexuellen Obsessionen durch die Fotografie eine kreative Bahn zu brechen. Als diese Synthese sich nun vollzog, war ich auch schon längst über das Thema "Frauen in Reizwäsche" hinaus und mittlerweile über einige Stationen des Fetischismus beim Fetisch Gummi angekommen.

Es war auch gerade die Zeit, wo die Medien sich verstärkt dieses Themas annahmen und es fast schon gesellschaftsfähig machten. Und so hatte ich, auch Dank meines wirklich umwerfenden Charmes, nicht allzu große Schwierigkeiten ein paar wirklich reizende Frauen vor die Kamera zu bekommen und somit meinem Fetisch "Fetischfotografie" ausgiebig zu fröhnen.

Ich möchte an dieser Stelle nur mal erwähnen, daß das Fotografieren, wenn man ernst zu nehmende Ergebnisse erzielen will, einer sehr anstrengende Sache sein kann. Das nur für die Leute, die mit so lustigen Gedanken kommen, daß sich erotische Fotos angucken und diese herzustellen den gleichen Erotik-Faktor haben muß. Aber ich schweife ab. Nun denn, irgendwann kam die Zeit, da ich mich entscheiden mußte, welchen Weg ich in meinem Leben weiter verfolgen wollte. Ich nahm mir für diese Entscheidung eine Menge Zeit und vielleicht war das mein Glück oder es war sowieso schon vorherbestimmt, egal, ich begegnete dem reizensten Wesen auf diesem Planeten, der kleinen, süßen Luzi, und wir bemerkten beide, daß wir die perfekte Ergänzung des anderen sind. Bitte nicht die Augen verdrehen. Ich sag ja nicht, daß wir uns die ganze Zeit mit Freudentränen vor Glück den anderen zu haben in den Armen liegen und Kosenamen austauschen. Wir sind schon eher wie unterschiedliche Elemente die aufeinander treffen. Aber diese Beziehungen sind doch die spannenderen und wahrscheinlich auch in der Haltbarkeit überlegen.

Jedenfalls bedeutet diese Mixtur für prettyhate eine fortwährende Quelle der Kreativität und dies nun schon seit gut vier Jahren. Wie diese Seite zeigt hat prettyhate zwei Zweige. Zum ersten die Fotografie, vorwiegend Fetisch-, People- und Rock`n Roll Fotografie und zum zweiten die Angebote von walking acts, Gogos, ausgefallenen Promotions und Shows.

Somit ist, wie ich finde, eigentlich gewährleistet, daß man sich nicht irgendwann nur noch um die eigene Achse dreht und anfängt sich selbst zu kopieren, weil die Einflüße ausbleiben die einem neue Impulse und Ideen bescheren. 
 © prettyhate